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Schmerzen an der Hand

offene sehnen­verletzungen

Symptome

Wunden mit Sehnenverletzungen sind in der Regel Stich- oder Schnittwunden im Bereich des Unterarmes, des Handgelenkes und der Hand sowie der Finger. Neben der Schnitt- oder Stichwunde findet sich in vielen Fällen eine Teildurchtrennung oder vollständige Durchtrennung einer Sehne mit einem entsprechenden Funktionsausfall.

Bei der klinischen Untersuchung wird in der Regel neben der mehr oder weniger deutlich erkennbaren Wunde ein Funktionsausfall der Sehne, das heißt ein Unvermögen zur Streckung oder zur Beugung (je nachdem welche Sehne betroffen ist) erkennbar sein. Oft finden sich zusätzlich Verletzungen an den parallel verlaufenden Nerven oder Gefäße mit entsprechendem Sensibilitätsausfall oder starken Blutungen.

Verletzung oder Erkrankung

Diese Verletzungen können in der Arbeit oder im Haushalt aber auch bei Sport oder beim Hobby passieren.

Untersuchung

Die Untersuchung wird zunächst klinisch durchgeführt, weiters erfolgt eine Fotodokumentation. Bei der klinischen Untersuchung zeigt sich der Funktionsausfall bzw. das Unvermögen das Handgelenk oder den Finger voll zu strecken oder zu beugen. Zusätzlich muss die Sensibilität sowie die Durchblutung des Fingers kontrolliert werden.

Behandlung

Wunden, bei denen der Verdacht einer Sehnen- oder Nervenverletzung besteht, werden bei uns grundsätzlich im Operationssaal versorgt. Das heißt, es wird das Operationsgebiet steril gewaschen und abgedeckt und es wird in einer adäquaten Anästhesieform operiert. Die Sehnenverletzung wird üblicherweise durch Nähte behoben, durchtrennte Nerven werden durch Mikronähte in Lupenbrillenvergrößerung koaptiert. Zum Schluss wird die Wunde mit Nähten verschlossen.

Bei den Strecksehnenverletzungen genügt in der Regel ein Schienenverband, bei den Beugesehnenverletzungen ist eine aufwendige Nachbehandlung mit dynamischen Schienen unter gleichzeitiger intensiver Physiotherapie erforderlich. Die Wundheilung der Hautwunde ist in der Regel nach 14 Tagen bis höchstens 3 Wochen abgeschlossen, sodass dann die Hautnähte entfernt werden können.

Nachbehandlung

Strecksehnenverletzungen werden entweder statisch für 4 Wochen ruhiggestellt. Dazu werden thermoplastische Schienen verwendet. Gewisse Strecksehnenverletzungen können aber auch dynamisch mit speziellen Quengelverbänden nachbehandelt werden.

Für die Beugesehnenverletzungen ist immer eine 6-wöchige Schienenbehandlung unbedingt erforderlich.

Genesung

Die Genesung bei Strecksehnenverletzungen wird üblicherweise 6-12 Wochen dauern, bis eine volle Funktion gegeben ist.

Bei den Beugesehnenverletzungen ist die Nachbehandlung deutlich komplizierter. Ein Abschluss der Nachbehandlung ist frühestens nach 6 Monaten zu erwarten.

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