+++ NEW - Update vom 22.06.2020 +++ Unsere Maßnahmen gegen die sprunghafte Ausbreitung des Covid 19. +++ Selbstauskunft COVID-19 – für den Download hier klicken +++
Busch im Garten des Sanatorium Dr. Schenk

Patienteninformation

22. Jun 2020

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Maßnahmen & Ablauf Covid-19 Screening
Selbstauskunft

Vorherige Updates:
Update vom 17.03.2020
Update vom 28.03.2020

 

UPDATE VOM 22.06.2020

Unsere Maßnahmen gegen die sprunghafte Ausbreitung des Covid 19

Liebe Patientinnen!
Liebe Patienten!

Da Österreich aufgrund der vorbildhaften gesetzten Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung sehr gut durch die Corona-Krise gekommen ist, konnten jetzt die Maßnahmen drastisch gelockert werden. Österreich hat die Chancen genützt und steht damit weltweit auf einen der vorderen Plätze, was die Eindämmung der Pandemie in unserem Land bedeutet. Der Restart ist eindeutig im Gange, die Menschen sind wieder unterwegs und die Zahlen sind trotz beträchtlichen Lockerungen während der letzten Wochen immer noch konstant, dies vor allem in unserer Region – dort ist unsere westliche Region zwischen Tirol und Vorarlberg mittlerweile vorbildlich positioniert!
Dennoch muss beachtet werden, dass das Virus natürlich nicht verschwunden ist, aber die Chance sich anzustecken zwar drastisch reduziert ist, aber nicht gleich Null ist - daher empfehlen wir dringendst weiterhin die mittlerweile in Österreich berühmte „Babyelefanten-Regel" – Abstand von 1,5 Metern - und normale Hygienemaßnahmen sowie vor allem die Händedesinfektion zu beachten!

Gerade die Ereignisse der letzten 3 Tage zeigen eindeutig, dass bei inkonsequentem Vorgehen bezüglich der Schutzmaßnahmen und sowohl systembedingte Fehler als auch Nachlässigkeitsfehler durch mangelnde Disziplin erfolgt sind, sodass es zu einem sprunghaften Anstieg im Bereich einiger hoffentlich lokal begrenzter Cluster gekommen ist, sodass die R-Zahl jetzt gebietsweise drastisch gestiegen ist!
Das kann man vielleicht jetzt nochmals als einen netten Test für die lokalen Seuchenpräventionsteams, die für das Aufspüren und Nachverfolgen der Infektionsketten zuständig sind, werten – es zeigt diese Einzelereignisse sind derzeit noch nicht als dramatisch zu bezeichnen und werden sicher professionell abgearbeitet werden. Man sieht aber eindeutig, dass mit dem Corona-Virus nicht zu spaßen ist und, dass unbedingt diszipliniert von allen – im Sinne der Allgemeinheit – weiter vorgegangen werden muss, damit nicht die überall gefürchtete zweite Welle tatsächlich epidemisch ausbricht und „Worst Case" die Rücknahme der Freiheiten notwendig sein wird.

Der konsequente Einsatz der Antikörpertestung in unserem Sanatorium hat sich während der letzten Monate ausgezeichnet bewährt, unsere Mitarbeiter sind alle konstant gesund und werden nach wie vor in 14-tägigem-Rhythmus - bei immer noch bestehender Kurzarbeit und Aufteilung in 2 Teams – geprüft. Wir haben eine Infektionsrate von 0 % in unserer „Mitarbeiterfamilie", ebenso gibt es bei uns keinen einzig positiv getesteten und sekundärerkrankten Patienten! Somit sind die gesetzten Maßnahmen als 100% erfolgreich zu bewerten.

Wir werden weiterhin die klinischen Entry-Tests sowie, wenn notwendig, die Antikörpertests auch bei Patienten durchführen und somit den erfolgreich eingeschlagenen Weg bis auf Widerruf verfolgen. Durch diese komplexen Maßnahmen bitten wir höflich um Verständnis, wenn es - gerade bei ambulanten Untersuchungen - zu Wartezeichen kommen kann.
In Annex - noch zum Verständnis – die grafischen Erklärungen unserer Maßnahmen!

In der ersten Grafik finden sich die verschiedenen Geschwindigkeiten und der Strömungsverlauf beim normalen Atmen, beim Husten und beim Nießen – man beachte vor allem die Geschwindigkeit und die Abstände.
In der zweiten Grafik finden Sie die Kurven, welche die Genauigkeit und selektiven Treffermöglichkeiten der Immunglobulin-Tests erklären, der theoretische Schwachpunkt bei diesen Immunglobulin-Tests besteht bei den sogenannten a-symptomatischen frischen Trägern, das sollen angeblich gerade Jugendliche und Kinder sein, sowie den theoretisch bestehenden Möglichkeiten einer, wenn auch prozentuell geringen Virusverbreitung durch den noch nicht Erkrankten und noch in der Inkubationszeit befindlichen bereits Infizierten und wenige Tage vor dem definitivem Ausbruch der Krankheit befindlichen infizierten Patienten – diese Phase ist nur durch den PCR-Test, das heißt Rachenabstrich (roter Strich zwischen -4 und 10 Tagen vor nach Höhepunkt der Symptome detektierbar).

Da diese PCR-Tests von Anfang an nur sehr schwer verfügbar waren und Auswertungszeit von mindestens 24 Stunden hatten, haben wir uns von Anfang auf die Immunglobuline in Kombination mit einer klinischen Untersuchung konzentriert und sind damit sehr gut gefahren. Offensichtlich durch die Fehlerquote von Null bis dato hat sich dieser Weg als der Richtige erwiesen.
Die IgM-Globuline sind die Akutglobuline, die man wieder – wie die blaue Linie zeigt zwischen 4./5. Tag und 40. bis 90. Tag nach dem Ausbruch der Krankheit nachweisen kann, solche haben wir gefunden und auch herausgefiltert -die wurden nochmal in Quarantäne geschickt, weil sie die Krankheit zwar durchgemacht haben, aber diese nicht wirklich ausgebrochen ist.

Die Patienten wurden deshalb geprüft, weil sie aus einer Endemie-Region gekommen sind. Die IgG wünscht sich jeder, das heißt nämlich, dass langfristige Antikörper vorhanden sind, das wären dann übrigens die idealen Serumspender!

Österreich versucht jetzt seit mehreren Wochen von Erkrankten und Genesenen, die sich freiwillig melden, über Blutabnahmen mit Antikörper angereicherte Blutplasmen zu bekommen und da sich diese Plasmen ausgezeichnet zur Behandlung von schweren COVID-Erkrankungen eignen ein Depot für den überall, verständlicherweise immer noch befürchteten Ausbruch der berühmten zweiten Welle anzulegen.

Wir persönlich verlängern unsere erfolgreichen Maßnahmen bis in den Herbst und Winter, um die Chance des Ausbruches einer zweiten Welle möglichst im einstelligen Prozentbereich zu belassen - wir sind davon überzeugt, wenn alle konsequent mit Disziplin die geschilderten Maßnahmen verfolgen, dies in unserer Region erreichbar sein wird. Damit erwarten wir mit dem Ansteigen der Mobilität und auch den schön zu beobachtenden graduellen Anstieg des Ausflugstourismus (Motorradtouren von weit her über unsere wunderschönen Pässe, wie Arlberg, Silvretta und die ganzen Tiroler Pässe), sowie erwarten wir eigentlich auch eine wieder Normalisierung des Fremdenverkehrs sowohl in der Sommer- und Herbstsaison als auch im Winter.

FAZIT: Wenn der korrekte Abstand nicht gewährt ist -> Maske auf!

Mein spezieller Dank gilt allen Mitgliedern, unserer installierten COVID-19-Task-Force, für den geleisteten Einsatz und die hochinteressanten per What´s App geführten Kommunikationen zur gemeinsamen Entscheidungsfindung – herzlichen Glückwunsch - der Erfolg gibt allen recht.

Sanatorium COVID-19-Task-Force:

Dr. Colin Schenk (Facharzt für Innere Medizin)
Dr. Stephan Waurick (Facharzt für Unfallchirurgie)
Hans-Peter Swoboda (Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger, Anästhesiepflege)
Dr. Christian Schenk (Facharzt für Unfallchirurgie)

Dr. Christian Schenk

 

 

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