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Labrumriss

Verletzung oder Erkrankung

Es kommt bei dieser Verletzung zu einem Riss der vorderen Gelenkslippe an der meistens vorderen Schultergelenkspfanne (Labrum glenoidale).

Ursache

Mit zunehmendem Alter treten Rissbildungen und degenerative Labrumveränderungen häufig auf.

Aber auch bei Unfällen, wie z.B. Sturz auf die Schulter mit Abfangen des Körpergewichtes, kann diese Gelenkslippe verletzt werden.

Auch Teilverrenkungen des Oberarmkopfes bei Wurfsportarten (Handball, Speerwerfen, etc.) können Risse des Labrum glenoidale verursachen.

Symptome

Degenerative Rissbildungen verursachen oft lange nur geringfügige Schmerzen.

Größere Risse können zu immer wieder auftretenden Einklemmungen oder Blockaden führen.

Die Symptomatik wird oft durch den auslösenden Mechanismus, z.B. Schulterluxation oder Sturz auf die Schulter, überlagert.

In schwereren Fällen kann es zu einer immer wieder auftretenden Teilverrenkung der Schulter (Subluxation) kommen.

Untersuchung

Neben den Standardröntgenaufnahmen können Verletzungen des Labrum glenoidale mit einer Kernspintomographie (MRT) dargestellt werden.

Behandlung

Im Rahmen einer Arthroskopie wird der genaue Schaden am Labrum glenoidale festgestellt.

Kleinere Auffransungen oder diskrete Rissbildung könne mittels Shaver ausgeglättet werden.

Größere Risse werden mit resorbierbaren Kunstoffnieten (SuretacÆ-Stapel) wieder an den Pfannenrand refixiert.

Dabei werden üblicherweise 2-3 Stapel verwendet, welche vom Körper nach ca. 8-10 Monaten aufgelöst werden.

Nachbehandlung

Im Anschluss an die Operation ist eine 3 bis 4-wöchige Ruhigstellung in einer Schlinge erforderlich.

Bereits in der frühen postoperativen Phase sind jedoch unter physiotherapeutischer Anleitung Pendelübungen möglich.

Nach Abnahme des fixierenden Verbandes sind exzessive Außendrehbewegungen in Kombination mit Abheben des Armes (z.B. Aufschlagbewegungen beim Tennis oder Wurfbewegungen) für weitere 6 Wochen zu vermeiden.

Genesung

Der Grad der Wiederherstellung richtet sich naturgemäß nach dem Ausmaß der Schädigung der vorderen Gelenkslippe.

In günstigen Fällen kann eine vollständige Wiederherstellung erreicht werden.

Gelegentlich bleibt eine leichte Einschränkung der Außenrotation zurück.

Behandlungsziel

Ziel der operativen Behandlung sind einerseits Schmerzfreiheit und eine anhaltende Stabilisierung der Schulter bei möglichst uneingeschränkter Beweglichkeit.

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