Springen zu: Hauptnavigation Unternavigation Ergänzend Navigation Footer Navigation Hauptinhalt Sekundärinhalt Ergänzender Inhalt

Meniskus

Verletzung oder Erkrankung

Bei dieser Verletzung handelt es sich um eine Rissbildung des Innen-oder Außenmeniskus (faserknorpelartige Scheibe an der Innen- oderAußenseite des Kniegelenkes).

Der Meniskus erfüllt einerseitseine Stoßdämpferfunktion, verbessert die Gleitfähigkeit derGelenksflächen und ist ein nicht unwesentlicher Stabilisator imKniegelenk.

Meniskusläsionen zählen zu den häufigsten Verletzungen und Erkrankungen des Kniegelenks.

Ursache

Die häufigste Ursache ist eine exzessive Krafteinwirkung auf den Innen-oder Außenmeniskus im Rahmen einer Drehbewegung, oft in Verbindung mitstarker Beugung des Kniegelenkes.

Manchmal besteht an denMenisci eine chronisch degenerative Vorschädigung. Häufig besteht aucheine Kombination von unfallbedingter und degenerativer Ursache.

Der innere Meniskus ist wesentlich häufiger betroffen als der äußere.

Symptome

Die typischen Symptome sind Schmerzen, die über dem inneren oder äußeren Gelenksspalt lokalisiert sind.

DieseSchmerzen werden bei Kraftanstrengung und beim Hocken verstärkt. Ofttreten mechanische Symptome wie Klicken, Schnappen oder sogar Blockadenauf.

Häufig, vor allem im akuten Stadium, kann es zu einem Kniegelenkserguss kommen.

Untersuchungen

Neben der Anfertigung von Standardröntgenaufnahmen kann mittels einerKernspintomographie (MRT) mit sehr hoher Trefferquote eineMeniskusrissbildung festgestellt werden, wobei die Art und Ausdehnungdes Risses und vor allem der Zustand des Knorpels und der Bänderbeurteilt werden können.

Behandlung

Bei sehr kleinen, wenig Beschwerden verursachenden Rissen, kann unterUmständen eine konservative Behandlung gewählt werden, wobei zugewartetund der weitere Verlauf beobachtet wird.

ObwohlSpontanheilungen bei Meniskusrissen Erwachsener äußerst seltensind, können solche in seltenen Fällen beobachtet werden.

Bei konservativem Vorgehen ist ein Kontroll-MRI nach 3 Monaten zu empfehlen.

Bei der üblichen operativen Behandlung eines Meniskusrisses wird der gerissene Meniskusanteil arthroskopisch abgetragen.

In günstigen Fällen kann sogar der gerissene Meniskus genäht oder mit resorbierbaren Kunstoffankern refixiert werden.

Nachbehandlung

Bei konservativem Vorgehen sollten Sie alle Sportarten vermeiden, die Knieschmerzen verursachen.

Entzündungshemmende Medikamente können für einen gewissen Zeitraum eingenommen werden.

Cortisoninjektionenin das Kniegelenk sollten vermieden werden, da sie den weiteren Verlaufverschleiern und zu schwereren Meniskusschäden sowie sekundärenKnorpelschädigungen führen können.

Wenn eine Arthroskopieerforderlich wird, sollte das Bein nach der Operation häufighochgelagert werden und die Aktivität in der postoperativen Phaselangsam gesteigert werden.

Sie benötigen nach der Operation keine Krücken und können das Kniegelenk voll belasten.

Nach einer Refixation des Meniskus ist eine wesentlich vorsichtigere und zurückhaltendere Rehabilitation notwendig.

Genesung

Nach einer arthroskopischen Meniskusteilresektion kann einevollständige Wiederherstellung in Abhängigkeit der Größe und Schwereder Rissbildung in 2-6 Wochen erwartet werden.

Behandlungsziel

Ziel der Behandlung ist die vollständige Entfernung oder stabile Refixation des einklemmenden freien Meniskusanteiles.

Dadurchkann normalerweise die schmerzhafte Bewegungsbehinderung bzw.Gelenksblockade vollständig behoben und eine normaleKniegelenksfunktion hergestellt werden.

Aktuelles

PEKING-PARIS 2013

Ab 20.05.2013 auf Facebookweiter

Sanatorium Schenk GmbH
Montafonerstraße 29
A-6780 Schruns

[T] +43/5556/74 000
[F] +43/5556/74 000 - 6

[E] office@schenkair.at