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Bewegungslimit

Verletzung oder Erkrankung

Es kommt dabei durch traumatische oder operativ bedingte Narbenbildung zu einer zunehmenden Limitierung des Bewegungsausmaßes des Kniegelenks, häufig im Anschluss an eine Operation.

Ursache

Die Ursachen einer Bewegungseinschränkung durch Narbenbildung sind vielfältig.
So kann es zu einer Vernarbung im Anschluss an eine Operation kommen. Vor allem bei Kreuzbandoperationen kann es durch eine Vergrößerung des Transplantates (Zyklopssyndrom) oder durch nicht ideal platzierte Aufhängepunkte des Transplantates zu Bewegungseinschränkungen kommen.
Auch eine Einengung des Raumes für das vordere Kreuzband (Notch) kann eine Bewegungseinschränkung verursachen.
Schließlich können eine lang andauernde Immobilisation des Kniegelenks sowie eine Schrumpfung und Vernarbung der Gelenkskapsel (Arthrofibrose) zu einer Bewegungseinschränkung führen.
Selten ist eine schleichende Infektion nach einer Operation als Ursache anzunehmen.

Symptome

Es besteht eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung oft mit hartem Anschlag in den Endlagen.
Häufig ist das Kniegelenk verdickt und sehr straff.

Untersuchungen

Standardröntgenaufnahmen sowie eine Kernspintomographie (MRT) des Kniegelenks sind unerlässlich, insbesondere bei einer vorausgegangenen Operation.
Laboruntersuchungen zum Ausschluss einer entzündlichen Veränderung sind eventuell notwendig.

Behandlung

Es sollte auf alle Fälle eine arthroskopische Narbenlösung (Debridement) zur Verbesserung des Bewegungsumfanges versucht werden.
Bei einer Arthrofibrose sollte möglichst großzügig sämtliches Narbengewebe abgetragen werden. Anschließend wird das Kniegelenk manuell durchbewegt.
Bei einem Zyklopssyndrom oder einer zu engen Notch kann das verdickte Kreuzband ausgedünnt werden oder die Notch erweitert werden.
Bei schlecht positionierten Kreuzbandtransplantaten ist ein Wechsel des Transplantats in Erwägung zu ziehen.

Nachbehandlung

Eine konsequente physiotherapeutische Nachbehandlung mit täglich mehrfach durchgeführten Bewegungsübungen ist in der postoperativen Phase dringend zu empfehlen.
Trotz anfänglicher Schmerzen sollte das Übungsprogramm inklusive Motorschiene (wenn vorhanden) sowie aktiven und passiven Bewegungsübungen konsequent durchgehalten werden.
Abschwellende sowie entzündungshemmende Medikamente können den Verlauf günstig beeinflussen.

Genesung

Die Dauer der Genesung hängt in erster Linie von der Ursache der Bewegungseinschränkung ab.
Bei extremen Bewegungseinschränkungen kann auch bei optimaler Behandlung nicht das Erreichen eines freien Bewegungsausmaßes garantiert werden.

Behandlungsziel

Ziel der Behandlung ist die möglichst vollständige Entfernung der Ursache der Bewegungseinschränkung.
Dadurch kann normalerweise die schmerzhafte Bewegungsbehinderung verbessert werden.
In ausgeprägten Fällen verbleibt eine Einschränkung der Beweglichkeit.

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