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Arthroskopie

Arthroskopie

Die Gelenksspiegelung (Arthroskopie) stellt einen der größten Fortschritte des letzten Jahrzehnts in der Erkennung und Behandlung von Gelenksschäden oder Verletzungen dar.
Durch diesen risikoarmen Eingriff kann durch direkte Betrachtung des Gelenkinnenraumes ein krankhafter Befund erkannt und fast immer ohne Öffnung des Gelenkes unter arthroskopischer Kontrolle behandelt werden.

Die Arthroskopie ermöglicht die genaue Untersuchung des Gelenkinnnenraumes durch Spiegelung.
Dabei wird eine knapp bleistiftdicke Sonde durch einen ca. 5 mm großen Hautschnitt in das Gelenk eingeführt. Über eine Kamera am Ende der Sonde wird dann das Bild aus dem Inneren des Gelenks auf einen Fernsehmonitor übertragen.
Da die alleinige visuelle Betrachtung keine ausreichend sichere Aussage über den Zustand des Gewebes zulässt, wird durch einen zweiten Zugang eine Tastsonde als "verlängerter Finger" des Operateurs eingebracht, um die Strukturen im Inneren des Gelenks abtasten zu können. Durch diesen zweiten Schnitt werden dann auch die Operationsinstrumente in das Gelenk eingeführt, um die notwendigen "Reparaturen" im Gelenkinnenraum durchzuführen.

Seit vielen Jahren ist auch die arthroskopische Chirurgie etabliert und entwickelt sich ständig weiter.
Die technischen Fortschritte beziehen sich aber nicht nur auf die Operationstechnik, sondern auch auf die Instrumente, die immer kleiner, stabiler und vielseitiger werden. Der Einsatz von hochauflösenden Videokameras erlaubt eine perfekte Sicht und Dokumentation.

Der Thermokauter und der Laser als neueste Entwicklung erweitern das Operationsspektrum und ermöglichen ein noch präziseres Operieren.
Die "rein diagnostische" Arthroskopie wird heute praktisch nicht mehr durchgeführt, da eine exakte klinische Untersuchung und vor allem die Magnetresonanztomographie (MRT) eine genaue Diagnosestellung auch ohne operativen Eingriff zulassen.
Dennoch ist durch die direkte Betrachtung und Abtastung der Strukturen die Arthroskopie allen anderen diagnostischen Verfahren überlegen.

Über die Diagnostik hinaus lassen sich an den Gelenken fast alle Eingriffe unter arthroskopischer Kontrolle durchführen.
Das Vermeiden von großen Haut- und Kapselschnitten und die damit verbundene geringe Gewebstraumatisierung gewährleisten im Vergleich zu einer größeren Gelenksöffnung eine kürzere Rehabilitationszeit und Arbeitsunfähigkeit.

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